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Die Chronik der Familie Wermuth

Beginn mit

- Joseph Wermuth „Operarius“ (Arbeiter) um 1620/30 in
  Riedenburg und seiner Ehefrau Katharina

- Joseph Wermuth, geb. 15.01.1739 wird erstmals als
  Hafner 
(historische Berufsbezeichnung) genannt. Seine
  Ehefrauen 1. 
Apolonia, geb. Ostertag  2.Thekla, geb. Schlegel

- Franz Joseph Wermuth, geb. 1776, HafnerSeine Ehefrau
  Theres, geb. Kürzinger Magistratsdienerstochter, Vohburg

- Joseph Wermuth, geb. 1818, HafnerSeine Ehefrau
  Franziska, geb. Bachhuber im Jahr 1822,
  Tuchmacherstochter, Vohburg

- Joseph Wermuth, geb. 1854, Hafner. Seine Ehefrau Maria, 
  geb. Hallneder, Wasnermeisterstochter, Thann Brunn

- Anton Wermuth, geb. 12.6.1883 in Riedenburg, Hafner, 
  gest. 02.11.1949 in Kipfenberg. 
Seine Ehefrau Anna,
  geb. Grau, 1881, Hauptlehrerstochter in Gerzen, gest. 1952
  in Kipfenberg

- 1907: Gründung der Hafnerei in der oberen Bachgasse
  (heute Keltenweg)
in Kipfenberg durch Anton Wermuth aus 
  Riedenburg. Hergestellt wurden Ofenkacheln zum Bau von
  Kachelöfen, Kachelherden und transportablen Öfen mit 
  Eisengestell. Außerdem wurde Gebrauchskeramik und
  Irdenware getöpfert.

- 27.08.1910: Geburt des ersten Sohnes Anton Wermuth. 
  Seine Frau Regina, geb. Dirsch, am 05.09.1917 in Emsing,
  gest. am 04.07.2009 in Kipfenberg. 
Umzug in das umgebaute 
  Gebäude im heutigen Frankenring 1 mit Wohnung, 
  Werkstätten und einem Ladengeschäft für Töpferware

- 1928: Absolva der Keramischenfachschule in Landshut durch
  Anton Wermuth Junior.

- 1945: Geschäftsübernahme durch Anton Wermuth Junior. Bau
  von Kachelöfen und Fliesenarbeiten. Der Laden führt seitdem
  Glas und Porzellan, da die Kachel- und
  Töpferwarenproduktion eingestellt wurde.

1946: Tod des Firmengründers. Es werden weiterhin
  Kachelöfen gebaut, doch auch vermehrt Fliesenarbeiten 
  durchgeführt. Die keramischen Materialien werden von der
  industriellen Fertigung bezogen.

- 27.03.1957: Geburt des ersten Sohnes Anton Wermuth.
  Seine Frau Stilla Wermuth, geb. Schlamp am 23.10.1959, 
  Landwirtstochter.

1970: Der Firmeninhaber erkrankt. Der Betrieb ruht.

- 1975: Anton Wermuth Junior legt die Gesellenprüfung im
  Fliesenlegerhandwerk ab

- 1977: Tod des Firmeninhabers Anton Wermuth. 
  Anton Wermuth Junior legt die Gesellenprüfung im
  Kachelofen- und Luftheizungsbauer Handwerk als Landes
  bester ab.

1978: Wiederaufnahme des Betriebs durch Anton Wermuth
  Junior, mit Bau von Kachelöfen und Fliesenarbeiten.

1980: Meisterprüfung von Anton Wermuth, dem heutigen
  Firmeninhaber, im Kachelofen- und Luftheizungsbauer 
  Handwerk in München.

- 13.05.1988: Geburt der dritten von vier Töchtern
  Johanna Wermuth

- 2005: Beginn der Ausbildung von Johanna Wermuth zur
  Ofen- und Luftheizungsbauerin.

- 2008: Abschluss der Ausbildung von Johanna Wermuth
  mit einer Urkunde der Stadt München für besondere
  schulische Leistungen.

2010: Meisterprüfung von Johanna Wermuth
  mit Auszeichnung, dem Meisterpreis der Bayrischen
  Staatsregierung und einer Urkunde für hervorragende
  Leistungen in der Meisterprüfung mit Goldmedaille
  der Handwerkskammer München Oberbayern.